Persönlichkeitsentwicklung – Phase 2: Egoismus und Altruismus

Persönlichkeitsentwicklung – Phase 2: Egoismus und Altruismus –
der Weg zum Glück

Der erste Schritt zur Veränderung ist vollbracht, wenn das Ziel definiert worden ist. Der Mut treibt uns an, der Glaube bestärkt uns in unserem Handeln.
Der Plan zu einem erfolgreicheren und glücklicheren Selbst liegt bereit.

Nun stellt man sich die Frage, was Glück eigentlich ist. Woraus besteht es und in wie weit
können wir es beeinflussen?

Glück ist Definitionssache, von Charakter zu Charakter variieren unsere Vorstellungen bezüglich dieses Zustandes. Betrachten wir
„das Glück“ genauer um es bewusster wahrnehmen zu können.

Glück wird seit je her von verschiedenen Perspektiven aufgefasst und der Mensch nimmt es unterschiedlich wahr. Ein Teil davon mag in unseren Genen liegen,
an Lebenssituationen und äußere Umstände gekoppelt sein. Fundamental ist unsere eigene Entscheidungsgewalt. Unser Glückspotenzial wird durch viele Komponenten
bestimmt – aber letztendlich formt sich jeder seine persönliche Welt und damit auch seine Gefühlskonstellationen.

Das eigene Glück liegt in unserem Handlungsspielraum. Wir können es wie ein Drehbuch selbst anleiten und somit Regie in unserem persönlichen Glücksfilm führen.

Den Anteil den wir steuern, können wir in eine positive Richtung lenken. Diese Chance sollte man unbedingt nutzen und sich nicht in seine Strukturen fügen,
sondern selbst entscheiden um sich eine bessere Version seines Lebens zu ermöglichen.

Wie erreichen wir ein hohes Maß an Glücksgefühlen?

In erster Linie wird einem beigebracht an sich selbst zu denken. Tu das, was DICH im Leben glücklich macht. Sei DEINES eigenen Glückes Schmied. Verfolge DEINE Träume, arbeite hart für das was DU erreichen willst. Wir denken egoistisch – und das ist sehr wichtig. Denn das ICH ist immer der Anstoß für eine Handlung. Aber Glück ist nichts was das ICH nur für sich behält, es entfaltet seine ganze Schönheit nur wenn man es teilt.

In diesem Zusammenhang kommen wir zum DU. Egoismus und Altruismus. Denn Individualismus und Selbstverwirklichung schließen Altruismus nicht aus.

Der Kern des Glücks ist besondere Momente für andere Menschen zu schaffen. Mit dem was wir tun, berühren wir unser Umfeld. Der Einfluss jedes einzelnen Menschen ist wichtig und richtungsweisend. Wenn man sich bewusst macht, dass man auf jeden Menschen wirkt dem man begegnet, sei es bei einem Bewerbungsgespräch oder im Supermarkt, ändert sich die Sichtweise auf alle sozialen Verbindungen im Leben. Denn jeder ist bedeutungsvoll für den anderen. Andere Menschen erfüllen und ergänzen unsere Welt. Wer gute Beziehungen führt ist gesünder und charakterlich stabiler. Dies können Partnerschaften, Arbeitsverhältnisse, Bekannte, Familie, Freunde etc. sein.
Das ICH und das DU spielen also unweigerlich zusammen und kreieren eine Plattform für Augenblicke die man sich gegenseitig schenkt.

Mach das Beste aus dir selbst – denn nur so machst du auch das Beste aus deiner Umgebung.

 

 

“In jedes gute Herz ist das edle Gefühl von der Natur gelegt, daß es für sich allein nicht glücklich sein kann, daß es sein Glück in dem Wohl der andern suchen muß.”

– Johann Wolfgang von Goethe

 

Wenn das Ziel das man sich setzt nur einem selbst dient wird man auf Dauer nicht glücklich sein. Man kann alles erreicht haben, auf der Erfolgsleiter ganz oben stehen, das Ego an den Gipfel der ernannten Ziele treiben… entscheidend ist, sich in dem Moment umzusehen und neben sich andere Menschen zu erblicken, mit denen man Erfolg und Gefühl teilt. Glück ist mitunter dem Nächsten einen Nutzen zu bringen. Zusammen etwas zu erschaffen. Und es gemeinsam wahrzunehmen.

 

// von Jana Elisa Rumold

Folge HERZOG.digital auf:
Facebook
Twitter
Instagram


Künstliche Intelligenz - ein Blick in die Zukunft

Künstliche Intelligenz – ein Blick in die Zukunft

Der Trend der heutigen Zeit verweist auf das Thema welches uns schon in unzähligen Hollywoodfilmen vorgehalten wurde. Es geht um künstliche Intelligenz und das Ersetzen von Menschen und natürlichen Begebenheiten durch Maschinen und Robotern sowie Smart-Systemen.

Dieser Trend entwickelt sich rasend schnell. Auf der einen Seite ist es ein wissenschaftliches Wunder, welches uns das Leben erleichtert, auf der anderen eine Bedrohung unserer Arbeitswelt und unserer sozialen Strukturen.

Wie werden wir in Zukunft unser häusliches und berufliches Leben gestalten?

Von 2015 bis 2018, prognostiziert der Branchenverband International Federation of Robotics (IFR), werden 35 Millionen Dienstleistungsroboter ihren Job aufnehmen. Der größte Teil, fast 26 Millionen, wird in Haushalten arbeiten. Der Trend wird unseren Alltag verändern: Zuhause überlassen wir das Putzen cleveren Maschinen. In Schulen bringen Androiden Kindern Rechnen oder Fremdsprachen bei, in Altersheimen turnen sie Senioren Übungen vor. Und auf der Straße liefern Computerdienstboten Pakete aus. Es wird virtuelle Dozenten, Nanny’s und Bespaßungs – Roboter geben. Dies geschieht fernab der Fabriken und Arbeitsplätzen bei denen sowieso schon alle Bereiche durch Maschinen ersetzt wurden.
2020 werden 12,5 Prozent der US-Haushalte einen Roboter besitzen. Ein Milliardengeschäft wächst heran.
Sensoren und Steuerungstechnik sind leistungsstark und günstig – dieser Umstand verleitet zu Produktion und Kauf. Einige Hersteller werben damit dass ihre Maschinen weniger kosten als eine Vollzeitstelle – und gleichzeitig die Arbeit von 2,8 Mitarbeitern erledigen. Somit werden viele Jobs ersetzt werden, aber durch die Roboterindustrie auch zeitweilig wieder geschaffen.

Ein weiterer Trend der sich seit einigen Jahren stark entwickelt hat ist das sogenannte „Smart Home“.
Doch was bedeutet diese Bezeichnung überhaupt genau?
„Ein Smart Home ist ein vernetztes Wohnobjekt, welches durch Sensorik ortsunabhängig und automatisiert Daten erhebt, verarbeitet und stetig lernt sowie darauf basierend Prozesse steuert, um die Lebensqualität seiner Bewohner zu maximieren.“ Auch hierbei geht es schon um künstliche Intelligenz. Jedoch sind die Vorteile vielversprechend, da sich Smart Homes im Idealfall perfekt an seine Nutzer anpassen, Bewirtschaftungskosten senken, als Frühwarnsystem fungieren und auch die Instandhaltung von Immobilien veranlassen könnten. Dieses Konzept soll auch in Zukunft Problematiken in Großstädten in Angriff nehmen. Es gibt mittlerweile hunderte von kleinen Smart – City – Projekten. Die Palette reicht von Songdo in Südkorea und Masdar in Abu Dhabi bis hin zu den europäischen Metropolen, die nur mit sehr großem Aufwand mit intelligenter Technik nachgerüstet werden können. Berlin, Hamburg, Köln und Leipzig sind zurzeit die deutschen Metropolen, die beim Thema Smart City die Nase vorn haben.

Dem gegenüber steht das Haus der Zukunft – eine Revolution: Das erste Aktivhaus der Welt. Dieses Haus produziert soviel Energie dass es das Nachbarhaus, Elektroautos und E-Bikes mit Strom versorgen kann. Der entscheidende Punkt ist das Energiekonzept. Wo befindet es sich? In Deutschland! Eine tolle Idee mit recyclebaren Ressourcen. Dieser Weg wäre ein steiniger, aber dennoch nachhaltiger.

Es ist spannend und dennoch angsteinflößend was unsere Technik alles Zustande bringt und wohin diese Reise führen wird.

Dennoch gibt es eine große Hemmschwelle, welche viele Bürger wahrnehmen. Ein negativer Spirit, Misstrauen gegenüber künstlicher Intelligenz. Die Akzeptanz der Roboter ist ein weit verbreiteter Punkt. Die Fehlerhaftigkeit der Systeme. Und die damit einhergehende Überwachung und Kontrolle des homo sapiens durch Maschinen. Noch ist die Technik nicht so weit, dass die Roboter, welche in unser soziales Umfeld eindringen, die Auffassungsgabe oder den Wert eines Menschen ersetzen können. Aber es wird nicht mehr lange dauern bis die Menschheit es als normalen Umstand akzeptiert mit Robotern zusammen zu leben.

 

 

Wir sollten gewissenhaft mit unserer Zukunft umgehen. Und uns trotz des technischen Wandels Werte, Gefühle und selbstausgeführte Tätigkeiten bewahren. Denn wie schnell kann man Eigenschaften wie Respekt und guten Umgang verlieren, wenn man nur noch mit Blechbüchsen und berechnenden Systemen verkehrt.
Wie auf der Weltausstellung 1933 schon plakatiert wurde:

” Die Wissenschaft erfindet, die Technik nutzt die Erfindung aus, der Mensch passt sich an.”

// von Jana Elisa Rumold

Folge HERZOG.digital auf:
Facebook
Twitter
Instagram


Der erste Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung – Phase 1: Mut

Der erste Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung –
Phase 1: Mut

 

Schon Woody Allen hat gesagt, der Mensch braucht die maßgebende Erfüllung einer wichtigen Komponente im Leben – der Berufung. Ist dieser berufliche Erfolg vorhanden, trägt er als zentraler Umstand zu einem glücklichen Leben bei. Doch wie findet man seine Berufung, die ausschlaggebend ist für innere Zufriedenheit?
Viele Menschen führen tagtäglich einen Job aus, in dem sie weder aufgehen geschweige denn sich wohl fühlen. Für die persönliche Entwicklung ist es unumgänglich, den Beruf oder das Schaffen nicht nur als Einnahmequelle zu sehen, die den Unterhalt finanziert.
Man muss sich bewusst machen, dass eine Arbeitswoche die Zeit ist, die unter den Oberbegriff „Lebenszeit“ fällt – und man sollte sich genau überlegen, was man mit diesen kostbaren Minuten anfängt.

Was muss also geschehen?

Ein Prozess muss ausgelöst werden. In erster Linie muss ein Anstoß gegeben sein, eine Motivation, ein Gedanke, der Wellen schlägt. Initiieren wir also den Gedanken, dass wir mit dem, was wir in unserer Lebenszeit erschaffen, nicht nur unsere Existenz erhalten wollen, sondern die Energie, die wir für den Beruf aufwenden, Glück und Zufriedenheit erzielt. Auch wenn es bedeutet, dass wir aus gewohnten Strukturen ausbrechen müssen, Sicherheiten verlieren, Rückschläge erleiden.
Veränderung bedeutet neu denken, seine Welt umstrukturieren, unbekannte Routen einzuschlagen. Wir kommen somit nach und nach aus uns heraus – wie eine Raupe, die sich aus der Starre ihres Cocoons löst.
Die Eigenschaft, die den Charakter und das persönliche Glück formt, ist also im Grunde eine der teuersten: Mut. Mut wächst im Inneren und bricht hervor, wenn das Empfinden es zulässt. Mut treibt uns voran.
„Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lassen Sie nicht zu, dass die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.“ – Steve Jobs

 

Was wir also als erstes lernen müssen, ist uns zu trauen. An neue Ufer zu wagen. Anders zu denken. Mut ist der erste Schritt seine Berufung, und sei es anfangs eine absonderliche Idee, die nicht realistisch in unseren Ohren klingt, in die Tat umzusetzen.
Mit dem Mut kommt die Veränderung – und Veränderung bewegt.
Um sich weiterzuentwickeln, ist die Charaktereigenschaft der Mutigen unabdingbar.
Somit ist der Weg zu einem optimierteren Selbst geebnet.
Denn wer nie aufsteht und sich jedesmal fügt, ohne Widerstand zu leisten oder sich nie Gedanken zu seiner Lebenssituation macht, wird nie sein persönliches Ziel erreichen, ohne dabei unglücklich zu sein. Es liegt nicht an der Konstellation von Mond und Sonne, dass man morgens schon den ganzen Tag verflucht, weil man nicht zufrieden ist, sondern an einem selbst.

Frohe Ostern nachträglich an alle Mutigen da draußen und jene, die sich gerade neu entdecken.

// von Jana Elisa Rumold

Folge HERZOG.digital auf:
Facebook
Twitter
Instagram