Der erste Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung –
Phase 1: Mut

 

Schon Woody Allen hat gesagt, der Mensch braucht die maßgebende Erfüllung einer wichtigen Komponente im Leben – der Berufung. Ist dieser berufliche Erfolg vorhanden, trägt er als zentraler Umstand zu einem glücklichen Leben bei. Doch wie findet man seine Berufung, die ausschlaggebend ist für innere Zufriedenheit?
Viele Menschen führen tagtäglich einen Job aus, in dem sie weder aufgehen geschweige denn sich wohl fühlen. Für die persönliche Entwicklung ist es unumgänglich, den Beruf oder das Schaffen nicht nur als Einnahmequelle zu sehen, die den Unterhalt finanziert.
Man muss sich bewusst machen, dass eine Arbeitswoche die Zeit ist, die unter den Oberbegriff „Lebenszeit“ fällt – und man sollte sich genau überlegen, was man mit diesen kostbaren Minuten anfängt.

Was muss also geschehen?

Ein Prozess muss ausgelöst werden. In erster Linie muss ein Anstoß gegeben sein, eine Motivation, ein Gedanke, der Wellen schlägt. Initiieren wir also den Gedanken, dass wir mit dem, was wir in unserer Lebenszeit erschaffen, nicht nur unsere Existenz erhalten wollen, sondern die Energie, die wir für den Beruf aufwenden, Glück und Zufriedenheit erzielt. Auch wenn es bedeutet, dass wir aus gewohnten Strukturen ausbrechen müssen, Sicherheiten verlieren, Rückschläge erleiden.
Veränderung bedeutet neu denken, seine Welt umstrukturieren, unbekannte Routen einzuschlagen. Wir kommen somit nach und nach aus uns heraus – wie eine Raupe, die sich aus der Starre ihres Cocoons löst.
Die Eigenschaft, die den Charakter und das persönliche Glück formt, ist also im Grunde eine der teuersten: Mut. Mut wächst im Inneren und bricht hervor, wenn das Empfinden es zulässt. Mut treibt uns voran.
„Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lassen Sie nicht zu, dass die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.“ – Steve Jobs

 

Was wir also als erstes lernen müssen, ist uns zu trauen. An neue Ufer zu wagen. Anders zu denken. Mut ist der erste Schritt seine Berufung, und sei es anfangs eine absonderliche Idee, die nicht realistisch in unseren Ohren klingt, in die Tat umzusetzen.
Mit dem Mut kommt die Veränderung – und Veränderung bewegt.
Um sich weiterzuentwickeln, ist die Charaktereigenschaft der Mutigen unabdingbar.
Somit ist der Weg zu einem optimierteren Selbst geebnet.
Denn wer nie aufsteht und sich jedesmal fügt, ohne Widerstand zu leisten oder sich nie Gedanken zu seiner Lebenssituation macht, wird nie sein persönliches Ziel erreichen, ohne dabei unglücklich zu sein. Es liegt nicht an der Konstellation von Mond und Sonne, dass man morgens schon den ganzen Tag verflucht, weil man nicht zufrieden ist, sondern an einem selbst.

Frohe Ostern nachträglich an alle Mutigen da draußen und jene, die sich gerade neu entdecken.

// von Jana Elisa Rumold

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